Kirche St. Nikolaus

Im Mittelpunkt unserer Kirchengemeinde steht die Nikolauskirche in Weitramsdorf. Nach der Renovierung des Innenraums im Sommer 2003 hat sie in Erinnerung an die ehemalige Kirche in Schlettach (Pfarrkirche von der Reformation bis zum 30jährigen Krieg) diesen Namen erhalten. Unsere Kirche ist ein Saalbau mit Dachreiter. Im Inneren ist eine Sakristei angebaut mit einer leichten Verjüngung des Chores. Der Raumeindruck wird beherrscht vom schlichten Altar, zweistöckigen Emporen sowie einer schönen Holzkanzel des Holzbildhauers Karl Groß.

Der Taufstein wurde von Schlettacher Gemeindegliedern gestiftet und vom Bildhauer Edmund Meusel aus Coburg erstellt. Die letzte umfassende Renovierung unserer Kirche, deren Einweihung wir jedes Jahr am 3. Sonntag im Oktober feiern, fand 1977/78 statt.

Bis zum Jahr 1989 unmittelbar an der Grenze zur ehemaligen DDR gelegen, werden die bereits vor dieser Zeit entstandenen guten Verbindungen ins Heldburger Land weiterhin gepflegt, in der Gegenwart vor allem auch durch die „Initiative Rodachtal“.
Im Westen des Coburger Landes gelegen, hat sich unsere Gemeinde in den vergangenen Jahren zur Wohngemeinde für Pendler entwickelt. Zahlreiche junge Familien sind nach Weitramsdorf zugezogen; nun wohnen in unserem früher von Landwirtschaft und Industrie geprägten Ort Menschen aus allen Altersgruppen: sie alle sind in unserer Kirchengemeinde willkommen!

Barrierefreiheit

Vom guten Ton in unserer Kirche und dem Weg in die Kirche

Was ist eine Induktionsschleife ?

Wenn Sie ein Hörgerät tragen, ein gute Sache!

Viele schwerhörige Menschen die ein Hörgerät tragen, berichten immer wieder, dass sie die Wortbeiträge in unserer Kirche trotz Hörgerät schlecht bzw. nicht verstehen. Leider wissen viele nicht, dass wir in der Nikolauskirche in Weitramsdorf eine Induktionsschleife haben.

Der Ton aus unserer Mikrophonanlage wird mittels eines besonderen Verstärkers in diese Induktionsschleife geschickt. In dem Bereich, in dem die Induktionsschleife verlegt ist, baut sich ein Magnetfeld auf. Eine Induktionsspule, die im Hörgerät eingebaut ist (in den meisten Hörgeräten ist dieses der Fall), wandelt dies so um, dass es für den Träger des Hörgeräts besser zu verstehen ist. Wenn Sie Ihr Hörgerät auf Stufe T stellen, empfängt das Hörgerät nur über die Induktionsschleife (am besten bei der Predigt). Wenn Sie Ihr Hörgerät auf Stufe MT stellen, empfängt es sowohl über die Induktionsschleife wie auch über das Mikrophon im Hörgerät (wenn Sie auch anderes aus dem Kirchenraum hören wollen, z.B. Singen oder den Posaunenchor). Achten Sie für den Fall einer Hörgerä#teanschaffung darauf, dass Ihr Hörgerät in der Lage ist, die Induktion zu übertragen. Das mag dann etwas teurer sein, Sie tun sich damit aber einen Gefallen. Gerade das Hören ist ein wichtiger Sinn, auf den wir nur ungern verzichten, weil der Verzicht darauf viele Einschränkungen mit sich bringt, die vermieden werden können.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist übrigens, dasslauter sprechen oder vorne in der Kirche sitzen bei Schwerhörigkeit hilfreich wäre. Allerdings ist bei der Schallempfindungsschwerhörigkeit zu lautes Sprechen sogar schmerzhaft für die Betroffenen. Es hilft nur deutliches und ruhiges Sprechen. Als selbst betroffener kann Ihnen nur geraten werden, ein Hörgerät anzuschaffen. fangen Sie frühzeitig damit an, denn mit zunehmendem Alter steigt die Problematik der Bedienbarkeit. Hörgeräte müssen ausßerdem richtig eingestellt werden und gepfelgt werden. Das kann manchmal nervig sein. Ein auf Sie abgestimmtes Hörgerät gibt Ihnen aber ein hohes Maß an Lebensqualität zurück. Das ist nicht zu unterschätzen. In Deutschland sind ca. 6-7 Mio Menschen schwerhörig. Weniger als 50 % besitzen ein Hörgerät. Das ist bedenklich.

Am Besten ist die Übertragungsqualität in dem Bereich, in dem die Induktionsschleife verlegt ist. Da die Induktionsschleife in der Kreisform des Hauptkirchenraumes entlang der Außenwand verläuft, kann in der ganzen Kirche über die Induktionsschliefe gehört werden. Es solllte sogar auf den Emporen funktionieren.

Bei Unklarheiten oder Problemen sprechen Sie bitte unsere Mesnerin oder einen unserer Kirchenvorsteher  an. Probieren Sie es aus und berichten Sie uns doch bitte über Ihre Erfahrungen!

Die Kirche betreten ohne Treppen zu benutzen – das geht!

Unsere Kirche ist ohne die Benutzung von Treppen zugänglich. Sie können mit Rollstuhl oder Rollator über den Aufgang am Friedhof den Weg in die Kirche barrierefrei finden. Was wir leider nicht ändern können ist, dass der Aufgang recht steil ist und der Weg über den Friedhof etwas beschwerlich. Sie können Sich aber mit dem Auto bis ans Friedhofstor bringen lassen. Dann ist der Weg nicht ganz so beschwerlich. Aber Sie sehen: Es ist möglich, die Kirche zu betreten, auch wenn man Einschränkungen hat, was das Gehen angeht.